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Digital FMCG Summit 2026

3–4 März 2026

The Hurlingham Club, London

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Digital FMCG ist die führende europäische Konferenz für eCommerce-, Marketing- und Digital-Transformation-Entscheider:innen im Bereich der schnelldrehenden Konsumgüter. Im Hurlingham Club in London brachte der zweitägige Gipfel Senior-Fachleute einiger der weltweit bedeutendsten FMCG-Marken zusammen — darunter L’Oréal, Henkel, PepsiCo, Unilever, Diageo, Mondelez, Heineken, Coca-Cola und viele weitere — gemeinsam mit Lösungsanbietern und Branchenexpert:innen. Die Agenda deckte die gesamte Bandbreite des modernen digitalen Handels ab: von KI-generierten Inhalten und Retail Media über DTC-Strategie, Digital-Shelf-Exzellenz und Agentic Commerce bis hin zur organisatorischen Transformation. Mit einem starken Fokus auf Peer-to-Peer-Austausch durch Panels, Fallstudien und interaktive Roundtables ist Digital FMCG der Treffpunkt, an dem die digitalen Entscheider:innen der Branche Strategien vergleichen, Annahmen hinterfragen und die Zukunft gestalten.

Accessiway beim Digital FMCG

Accessiway war mit einem eigenen Stand vertreten, an dem Besucher:innen an unserem barrierefreien Wettbewerb teilnehmen und Einzel-Barrierefreiheitsaudits erhalten konnten — ein praxisnaher Weg für FMCG-Marken, eine sofortige und greifbare Einschätzung darüber zu bekommen, wo ihre digitale Präsenz im Vergleich zu aktuellen Standards und EAA-Anforderungen steht.

Unser Vortrag: „Suchen, abbrechen, wiederholen: Wie Unzugänglichkeit die Customer Journey zerstört“

Präsentiert von Melanie Defries, PR Manager, und Matteo De Letteriis, Sales Team Leader, Accessiway Italien

Die Session stellte eine bequeme Annahme in Frage, die viele FMCG-Marken mitbringen: dass eine Barrierefreiheitserklärung, ein Overlay-Widget und ein bereits durchgeführtes Audit bedeuten, die Arbeit sei getan. Die Daten sagen etwas anderes. Gestützt auf die WebAIM-Million-Studie — die im E-Commerce durchschnittlich 71 Barrierefreiheitsfehler pro Startseite feststellte, den schlechtesten Wert aller 29 untersuchten Branchen — und eine ArcTouch-Analyse, laut der sechs von zehn Retail-Shopping-Apps im Bereich Barrierefreiheit als „Schwach“ oder „Ungenügend“ eingestuft werden, zeigte der Vortrag genau auf, wo die Customer Journey in der Praxis bricht: nicht nur auf Startseiten, sondern in mobilen Apps, PDFs, Microsites, Kampagnen-Assets und Retailer-PDP-Inhalten.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen wurden greifbar gemacht. Unzugängliche Journeys erodieren still First-Party-Daten, verschwenden Mediabudgets, begrenzen den Customer Lifetime Value und setzen Marken — mit dem nun geltenden EAA — Bußgeldern von bis zu 907.000 Euro aus. Gleichzeitig ist die Chance erheblich: Die Forschung von Accessiway unter 6.599 Verbraucher:innen in fünf europäischen Märkten ergab, dass 68 % eine Website aufgrund einer Barrierefreiheitsbarriere verlassen hatten — ein Hinweis auf einen adressierbaren Markt von 2,6 Billionen Dollar an Menschen mit Behinderungen, der noch weitgehend unterversorgt ist. Die Session hob auch den SEO-Vorteil der Barrierefreiheits-Remediation hervor — 23 % mehr organischen Traffic und 27 % mehr gerankte Keywords, laut Semrush-Daten.

Der Vortrag schloss mit einem praktischen Fünf-Schritte-Framework zur Stärkung der Barrierefreiheitsstrategie: das gesamte digitale Portfolio auditieren, mit echten Menschen mit Behinderungen testen, in Teamschulungen investieren, Barrierefreiheit als messbaren KPI etablieren und sie von Anfang an in den Entwicklungs-Workflow integrieren. Die zentrale Botschaft: Barrierefreiheit ist digitale Infrastruktur und muss mit derselben Sorgfalt gepflegt werden wie jedes andere geschäftskritische System.

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